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Tödlicher Bauunfall in Wien: Vier Arbeiter verlieren ihr Leben

  • Autorenbild: Ege Çelikgöğüs
    Ege Çelikgöğüs
  • 20. März
  • 1 Min. Lesezeit

Am Dienstag, 17. März, ereignete sich in Wien-Alsergrund eine erschütternde Tragödie. In einem Innenhof in der Porzellangasse im 9. Bezirk stürzten während laufender Betonierarbeiten ein Gerüst und eine Bauverschalung ein. Der Unfall geschah im Zuge eines Dachgeschossausbaus, bei dem sechs Luxuswohnungen entstehen sollten.


Die gesamte Konstruktion brach zusammen und begrub fünf Arbeiter unter Trümmern und flüssigem Beton. Die Einsatzkräfte arbeiteten unter äußerst schwierigen Bedingungen — teils mussten sie das Baumaterial mit bloßen Händen beiseiten räumen. Ein Arbeiter konnte schwer verletzt geborgen werden, vier weitere überlebten das Unglück nicht. Bei den Todesopfern handelt es sich um drei Kosovaren und einen Serben im Alter zwischen 32 und 48 Jahren. Der Schwerverletzte, ein nordmazedonischer Staatsbürger, erlitt schwere Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen sowie Knochenbrüche an beiden Armen.


Die Kosovo-Botschaft in Wien und lokale Medien identifizierten die Opfer als Pajtim B., Asllan M. und Istref Z. Einer der Verstorbenen war verheiratet und hinterließ zwei kleine Töchter. Die Tragödie erschüttert die kosovarische Gemeinschaft in Österreich zutiefst.


Die Ermittlungen laufen derzeit auf Hochtouren — sowohl Polizei als auch das Arbeitsinspektorat sind eingebunden. Fahrlässigkeit und Fremdverschulden werden nicht ausgeschlossen. Die Gewerkschaft Bau Holz forderte eine lückenlose Aufklärung und betonte: Alle Beteiligten — vom Auftraggeber bis zu den Ausführenden — tragen Verantwortung dafür, dass jeder Arbeiter am Abend gesund nach Hause kommt.


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